Teilnahme von Studierenden an der Eröffnung der Deutschen Wochen 2016

Der Deutschen Botschafter Peter Dettmer eröffnete am 15. 9.2016 im Begegnungszentrum Johannes Rau feierlich die Deutschen Wochen. Zum Auftakt der vierwöchigen Veranstaltungsreihe wurden die Minsker zu einer literarischen Collage mit dem Titel „Hass ist ein Mangel an Fantasie“ eingeladen.

Der Deutschen Botschafter Peter Dettmer eröffnete am 15. 9.2016 im Begegnungszentrum Johannes Rau feierlich die Deutschen Wochen. Zum Auftakt der vierwöchigen Veranstaltungsreihe wurden die Minsker zu einer literarischen Collage mit dem Titel „Hass ist ein Mangel an Fantasie“ eingeladen. Der Abend wurde dem Thema Kunst im Konzentrationslager Theriesienstadt gewidmet; der renommierte Theaterwisssenschaftler und –regisseur Gregorij H. von Leïtis las aus Texten jüdischer Gefangener-Künstler, die nur durch die Kraft der Kunst überhaupt überleben konnten, unter ihnen Alice Herz-Sommer, Georg Kafka, Paul Aron Sandfort, Leo Strauss, Viktor Ullmann und Ilse Weber.

Studenten unserer Fakultät und die DAAD-Lektorin Antje Sommerfeld wohnten diesem literarischen Ereignis und konnten in einer emotional ergreifenden Lesung anhand von Tagebucheinträgen und Gedichten erfassen bzw. begreifen, wie diese Menschen mit ihrer künstlerischen Imagination, ihrer schöpferischen Kraft, ihrer kreativen Energie sich gegen das Diktum der Nazis stemmten, die Juden seien Untermenschen und als solche jeder Kultur unfähig. Das lebensbejahende Zeugnis der in Theresienstadt inhaftierten Künstler inspiriert und ermutigt auf nicht auszudrückende Weise.

Danach erhielten wir die Möglichkeit, mit Herrn Gregorij H. von Leïtis, dem Rezitator und Begründer der Elysium Theatre Academy New York, ins Gespräch zu kommen und konnten uns anregend über unsere eigene Theatergruppe unterhalten. Er war begeistert von unserer Leidenschaft für die deutsche Sprache und möchte unserer Universität und Fakultät gerne besuchen und ein gemeinsames Projekt initiieren.

Wir freuen uns drauf!





События

18 мая 2016